Möltenorter
Seglerkameradschaft
Die Kuttercrew zur Kieler Woche 2016
Der MSK-Kutter "MIM" zur Kieler Woche
Start der 24-Stunden-Regatta

Segeln im Juni
Wie jedes Jahr war die Kieler Woche wieder ein wichtiger Termin bei allen Seglern. Im Kreis Plön bieten die Mönkeberger und Heikendorfer Segler den Binnenseglern an am Mittwoch die Förde auf dem Wasser zu erleben. Dafür sind einige Boote von Vereinsmitgliedern und die vereinseigenen Boote dabei und nehmen Gäste mit zum Segeln. Anschließend ist dann ein gemeinsames Essen und Beisammensein. Da wir auf der Sonnenseite der Förde die tolle Abendsonne genießen konnten und die Balloon-Sail direkt über die Förde kam, fand der Tag einen wunderschönen Abschluss.
Auch der Diplomatische Empfang des Ministerpräsidenten fand an diesem wunderschönen Abend statt. Zu diesem Empfang waren ehrenamtliche Mitarbeiter von Vereinen, die sich im Segeln engagieren, eingeladen. Unsere Jugendwartin Heidi Behrends-Mey gehörte zu diesen Ehrengästen und konnte einen sehr netten Abend mit internationalem Flair genießen.
Die Jugend der MSK nahm an den Jugendwanderkutterregatten und der offenen Landesjugendmeisterschaft im Kuttersegeln teil. Dazu wird der Kutter in den Tirpizhafen gesegelt und auf dem Bundeswehrgelände in Zelten übernachtet. Die Landesjugendmeisterschaft wird in Marinekuttern gesegelt. Da unsere Mannschaft an beiden Serien teilnahm, kam schon mal ein Tag mit 10 Stunden segeln vor. In diesem Jahr war es das erste Mal, dass alle Regatten an jedem Tag gesegelt werden konnten und, wie der Wettfahrtleiter Michael Bauer so schön sagte, er in der gesamten Woche kein Ölzeug benötigte. Leider konnte in diesem Jahr kein Pokal mit nach Hause gebracht werden. Aber die Jugendlichen haben eine tolle Woche mit vielen spannenden Erfahrungen gehabt. In der Kutterszene herrscht eine sehr gute Stimmung und untereinander kennt man sich in ganz Schleswig-Holstein und Hamburg. Zur Kieler Woche schauen dann auch immer wieder ehemalige Kuttersegler vorbei um das besondere Flair zu genießen.
Zur 24-Stunden-Regatta starteten 24 von 29 gemeldeten Schiffen. Sie alle wollten sich den Reiz dieser besonderen Regatta trotz des vorhergesagten Wetters nicht entgehen lassen. Viele neue Schiffe waren das erste Mal dabei und werden spätestens gegen 0 Uhr ohne Regen eine schnelle Fahrt nach Dänemark haben. Im letzten Jahr blieben fast 90% der Flotte in der Kieler Bucht bei Flaute hängen. Dieses Jahr verspricht der Sonnabend bei nicht mehr ganz so stürmischen Winden mit zeitweise Sonne ein idealer Segeltag zu werden. So ist das Wetter und genau das ist die Herausforderung, die Skipper an dieser Regatta reizt. Jeder muss bei den unterschiedlichen Winden seine optimale Route finden. Nicht die Regattaleitung gibt die Wegpunkte vor, sondern die selber geplante Ansteuerung von Häfen ergibt in der Summe der Abstände zwischen den Häfen die persönliche Seemeilen Leistung in 24 Stunden. Und das bedeutet, man kann nicht nur nachts sicher navigieren, sondern auch nachts sicher Häfen anlaufen. Und das auch den nächsten langen Tag, nämlich 24 Stunden lang.
Und wehe, man hat sich bei der Rückkehr verplant und ist nicht innerhalb der 24 Stunden wieder zurück. So hart es nach einer solchen Herausforderung ist, wer nicht rechtzeitig zurück ist, dessen Meilen werden nicht gewertet. Vielleicht hat man dann Glück bei der Verlosung von Sachspenden der die Regatta unterstützenden Firmen.
Geschafft, müde und stolz über das Bewähren in dieser Herausforderung bekommt die Regattaleitung spätestens im Februar die Nachfragen, wann denn dieses Jahr die 24h stattfindet.


 
MSK Möltenorter Seglerkameradschaft e.V.