Corona - und kein Ende in Sicht

Corona - und kein Ende in Sicht

Zum Zeitpunkt unserer Jahreshauptversammlung und auch noch zur Vorstandssitzung Anfang April bestand ein Fünkchen Hoffnung, das Ansegeln mit dem traditionellen Treffen unter dem Flaggenmast zu begehen. Diese Hoffnung hat sich durch die Verschärfung der Corona-Situation zerschlagen. Auch andere Highlights unseres Vereinsgeschehens wie das Ansegeln der Jugendabteilung, die Ehrung der Trainer und die Überreichung der Fahrtenpreise dürfen nicht im angemessenen Rahmen stattfinden. Und wann wir uns hierfür zusammenfinden können steht in den Sternen. Ob die übrigen für die Sommersaison geplanten Veranstaltungen, wie z.B. die Geschwaderfahrt, stattfinden können, muss die Zukunft erweisen, der Vorstand wird über den aktuellen Stand per Email, Aushang und Webseite informieren.

Warum ist das so?
Es besteht aktuell ein Veranstaltungsverbot (§ 5 Absatz 1 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2), das zunächst bis bis zum 9.5.2021 gilt. Nun stellen die in unserem Veranstaltungskalender aufgeführten Aktivitäten rechtlich gesehen eine „Veranstaltung“ dar und ein „zufälliges“ Treffen von 30...40 Vereinsmitgliedern im Hafenvorfeld wäre ein klarer Regelverstoß.

Was ist erlaubt?
Generell gilt eine Kontaktbeschränkung (§2 Absatz 4 Landesverordnung), die einen Teilnehmerkreis auf einen Haushalt plus eine weitere Person oder zwei Haushalte mit höchstens fünf Personen beschränkt. Ein Törn zum Ansegeln mit z.B. einer verordnungskonformen (Familien-) Crew plus ein Badegast oder Regatten wäre möglich, aber der anschließende gesellige Klönschnack im Vereinsheim fällt flach.
Unsere Ausbildungsaktivitäten der Jugendlichen sind "Sport" und innerhalb der Grenzen von § 11 der Landesverordnung gestattet. Wie die TEAMWORK gesegelt werden kann wird noch rechtlich geprüft.

Was können wir tun?
Wir erleben eine belastende Situation für unseren Verein, der sich immer auch als eine durch gesellige Events verbundene Gemeinschaft verstanden hat. Die guten Erfahrungen mit Videokonferenzen bieten wenigstens für unsere digital entsprechend ausgestatteten Mitglieder eine Möglichkeit, den Zusammenhalt zu pflegen. So könnte z.B. der Seglerstammtisch, der ja oft Vorträge vorsah, digital stattfinden, oder ein Teil der theoretischen Führerscheinausbildung ließe sich aus dem Winter in die Sommersaison verlagern.
Der Vorstand wünscht euch trotz aller Beschwernisse eine schöne Saison, bleibt vorsichtig und haltet euch gesund,

Michael, 2. Vorsitzender

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